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Weitere Deadlandsinspirationen

22 Dez

Vorgefertigte Welten sind für einen phantasievollen Rollenspieler meist der Tod, oder beeinflussen manch eine RPG Laberbacke zu sehr. Allerdings gibt es die eine oder andere Quelle, die Leitern gerne mal gewisse Anreize geben kann, Elemente in einem Abenteuer einzubauen, die sie aus einem Medium kennen gelernt haben. So ähnlich ging es mir, als ich mir vor einiger Zeit als eingefleischter Playstation 2 Fan, Red Dead Revolver gekauft hatte. Das Spiel besitzt eine Menge Madness mit phantasievollen Charakteren, die diverse Spezialfähigkeiten aufweisen können. Beispielsweise ein Endboss, der Dynamitstangen am Kopf hat und mit zwei Blechschildern wie ein Bulldozer auf den Spielcharakter losrennt. Seine Gehilfen sind zwergengroße Psychoclowns, die verdammt lästig werden können. Ein anderer Zwischenboss besitzt eine mobile Gatling zum kurbeln, dessen Munitionstank ein auf dem Rücken geschnallter Sarg ist. Ziemlich abgefahrene Psychosachen, die mich für mögliche Deadlands Abenteuer immer sehr inspiriert haben.

Die nächste Investition habe ich heute bei Amazon getätigt. Es handelt sich um das vielfach sehr gut bewertete Western Spiel GUN. Laut den Videos, Trailern und Screenshots eine verdammt interessante Sache. Kein einfacher Shooter sondern eine größere begehbare Welt im kultigen GTA Stil, kleine Nebenjobs, einige Psychogeschichten (Untote?) und einer geballten Ladung von Action. Bisher ist leider schon länger mehr keine Deadlandsrunde zustande gekommen, aber in meinem Kopf schwirren mittlerweile sehr viele Detailideen für ein Abenteuer. Mittlerweile überlege ich schon, ob ich mir nicht bei gutem alten Delta Blues oder Ennio Morricone, bisschen Whiskey und ein paar ruhige Minuten einfach mal ein Abenteuer von der Hand kritzeln sollte, ein „mögliche Abenteuer“ Archiv erschaffe und bei Gelegenheit drauf zugreifen kann. So dass ich keine Probleme habe im nächsten gestressten Arbeitsalltag die Bedenken haben zu müssen unter Zietdruck zu stehen. Einfach eine aktuelle Idee in das Ideenbüchlein kritzeln und daraus ein Abenteuer schaffen.

Das größte Ziel in Deadlands ist für mich, dieses Juwel unter den Pen & Paper Spielen, bekannt zu machen. Ich schreibe hier allerdings nicht über Beweihräucherung des Spiels, sondern ich möchte Leuten, die mit Western nichts am Hut haben, durch besondere Abenteuer das Spiel schmackhaft machen. Ich selbst war davon betroffen! Ich weiss noch genau, dass ich vor Deadlands mich für den Wilden Westen überhaupt nicht interessiert habe. Es sind einfach diese gewissen Elemente, die das Spiel zusammensetzen.

Durchgeknallte geschminkte Südstaatler, die auf Kultismus abfahren. Abgefahrene Knarren, die von verrückten Wissenschaftlern gebastelt wurden. Psychpathen aus den Tiefen des Westens und und und…

Herrlich!

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Verfasst von - 22. Dezember 2009 in Pen and Paper Rollenspiel

 

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