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Rollenspiel Denken

12 Apr

Mir fällt immer wieder auf, dass wir mit unserem Denken bezüglich des Rollenspiels bei anderen (scheinbar auch abundan mit Leuten die unseren Blog verfolgen – ja ich weiß es ist „DAS“ verfickte Blog) anecken.

Wenn ich andere Blogs und Online Rollenspiele betrachte, dann fällt mir immer wieder auf, dass dort fast nur, wie ich es empfinde, geschwollenes Rollenspiel betrieben wird und zu richtiger „Action“ kommt es eigentlich garnicht.

In unseren Runden wird teilweise so bescheuert gehandelt, dass ich mich schon wundern muss. Nicht das wir vielleicht zu dumm wären (mehr als die Hälfte der Jungs hat Abitur gemacht), nein, ich glaube eher das wir tatsächlich immer eine gewisse Form von Action benötigen, sei diese noch so stumpf. Es gab Runden, in denen Spieler mitgespielt haben, die mit ihrer, ich nenne sie mal Erzählhaltung, bei uns völlig überfordert waren und nicht wußten, was sie tun sollten – während andere SPieler wirklich verdammt widerliche DInge mit Toten anstellten😀😀.

Manchmal haben wir uns schon die Frage gestellt, ob wir vielleicht ein ganz anderes Rollenspiel spielen, als all die anderen, denn ausser der groben Gemeinsamkeiten wie beispielsweise der Spielbeginn und die damit verbundenen „Störungen“ finden wir selten nur Gemeinsamkeiten mit anderen Berichten, Erfahrungen.

Vielleicht nehmen wir die Regeln, eines Regelwerks auch nicht so ernst oder streng wie andere, woher auch unser „hass“ auf Fluff rührt, ich weiß es nicht. Fakt ist, ich brauche Bewegung in einem Abenteuer als Spieler und wenn diese Bewegung zu einer totalen Amokfahrt mutiert, dann solls mir recht sein, den Spaß war es für mich und den Moment wert – wobei ich gleichzeitig versuche das gespielte Abenteuer nicht zu zerstören.

Allerdings muss ich gleichzeitig sagen, dass ich es beispielsweise bei Deadlands niemals als schlimm empfunden habe, wenn ein Abenteuer gesprengt wurde, liegt vielleicht wirklich daran, dass in dieses Spiel oder Setting mein ganzes „Herzblut“ fließt.

Was ist also, nach wer weiß wieviel geschriebener Zeilen, die Aussage dieses Textes?! Ich weiß es ehrlich gesagt nichtmal genau. Wahrscheinlich sind wir die Hillbillys der RPG Szene, aber was solls, wir sind mit Spaß dabei.

Grüße

Matt

 
5 Kommentare

Verfasst von - 12. April 2010 in Pen and Paper Rollenspiel

 

5 Antworten zu “Rollenspiel Denken

  1. Marco

    12. April 2010 at 16:28

    Wie wahr😀

     
  2. Ronny

    12. April 2010 at 16:46

    Das Fazit gefällt mir besonders gut!😀

     
  3. ghoul

    12. April 2010 at 18:34

    Stumpf ist Trumpf.😉

     
  4. GL@nD€r

    13. April 2010 at 12:37

    Moin

    Keine Panik, pack den Blutdruckmesser und die Tabletten wieder ein. Eure Gruppengattung gibt es mindestens zweimal *g* Bei uns läuft es genauso.
    Bei uns geht alles mit einem Knall nach dem Motto: Wenn schon Scheiße, dann mit Schwung“, unter!!
    Obwohl meist 4 v 5 Gruppencharakteren als „gut“ zu bezeichnen sind, ist einer immer irgendwie der Böse, der alle auf die Seite der dunklen Macht zieht. Darauf wiederholt sich der actionreiche Chaos-Amoklauf von vorne ^^

     
  5. Matt

    13. April 2010 at 12:46

    Ja cool!😀😀😀 FInde ich sympathisch! xD

     

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